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Frank9652

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Donnerstag, 15. März 2012, 20:39

Hilfestellung bei Wlan Problemen

Hallo Leute!
...vielleicht ist das ja alles für euch ein alter Hut...

Hier eine Hilfestellung, wenn man Probleme bei der Einrichtung vom eigenen Wlan hat - und wie man diese lösen kann.

Als ich noch unter plain DOS Geos betrieben hatte, hatte ich nie das Bedürfnis Wlan zu nutzen. Deshalb hatte ich es deaktiviert.
Seitdem ich meine Homepage betreibe und den Asus EeePC habe ich es immer mehr als nervig empfunden, jedes mal (in 90 % der Fälle) quer durch die Wohnung ein 10 Meter Kabel vom Router ins Wohnzimmer zu verlegen um ins Internet zu kommen.
Durch Zufall bin ich auf das Programm InSSIDer gestossen (lauffähig unter XP, Vista und 7), das mir sehr bei der Lösung meiner Probleme geholfen hat.
http://www.heise.de/download/inssider.html
Für Windows 98 bis XP soll das Programm Network Stumbler erste Wahl sein, das ich aber nicht getestet habe.
http://www.chip.de/downloads/Network-Stumbler_13004968.html

Das Programm InSSIDer zeigt alle erreichbaren Wlans die benutzten Kanäle und die Pegelwerte (Signalstärke) in Dezibel an.
Jedes einzelne Wlan kann man auch in der Ansicht (wegen der besseren Übersicht) ausblenden.

Fehlerbild:
Beim Versuch mich mit meinem Wlan zu verbinden, bekam ich das Fenster in dem ich den SSID-Namen eintragen muss, und anschließend das Passwort eintragen muss.
- Soweit ja o.k.
Aber anschließend bekam ich die Fehlermeldung dass die Verbindung fehlgeschlagen ist, oder ich bekam die Fehlermeldung
"Windows x WLANAPI meldet Fehler (R387). Der Treiber wurde während der Aufhebung der Zuordnung getrennt."
Die anschließende Fehleranalyse von Windows 7 konnte keine Fehler feststellen.

Auf einmal klappte die Verbindung über Wlan ein einziges mal, ohne dass ich was geändert hatte. Danach nicht mehr. Daraus schlussfolgerte ich, dass die Grundkonfiguration auf dem Router stimmen musste.
Vorsichtshalber hatte ich dann aber doch den Router auf Werkseinstellung zurückgesetzt, und die aktuellste Firmware eingespielt - danach mußten die Zugangsdaten für den Internetzugang neu einrichten.
Das alles brachte keine Besserung.

Dann stieß ich auf obiges Programm InSSIDer das alle Wlans anzeigt, auch wenn man mit einem Wlan nicht verbunden ist.
An dem Graph konnte ich sehen, daß mein Wlan sehr instabil ist mit stark ansteigenden und abfallenden Kurven. - Das erklärte auch, warum die Verbindungen oftmals nicht zustande kamen, wenn das Signal vom Router gerade wieder unten war.
Am Router kann ich alle 13 in Deutschland erlaubten Kanäle einstellen.
Da InSSIDer auch alle Kanäle anzeigt, die die anderen Wlans benutzen, stellte ich an meinem Router nach und nach jeden einzelnen dieser 13 verfügbaren Kanäle ein, und notierte mir die Stabilität der Kanäle sowie den Dezibel-Bereich zwischen denen mein Signal schwankte.
Das Ergebnis brachte mir drei Kanäle auf denen mein Signal am stärksten, stabilsten und kein anderes WLan lag.
Ich legte mich dann auf einen dieser Kanäle fest.
Eine Erhöhung um 5 Dezibel brachte dann anschließend noch die Ausrichtung der beiden Routerantennen zu dem Bereich, in dem ich mich am meisten aufhalte, wenn ich ins Netz gehe.

Sicherheit:
1). Man kann die Wlan-Sicherheit erhöhen, indem man im Router aktiviert, dass der SSID-Name versteckt (nicht angezeigt) werden soll.
2). Ein recht hohes Übertragungsprotokoll z.B. WPA2 im Router auswählt...
3). Die MAC-Filterung im Router aktiviert. - Das heißt, dass nur die MAC-Adressen für dein WLAN zugelassen werden, die du im Router einträgst.
Von der Kommandozeile aus kann man mit dem Befehl ipconfig /all die MAC-Adresse (physikalische Adresse) abfragen.
Das heißt, daß nur denjenigen Rechnern über dein Wlan der Zutritt ins Internet gewährt wird, mit den MAC-Adressen, die im Router eingetragen sind.
Eine typische MAC-Adresse sieht z.B. so aus:
00-20-99-36-8E-A3
Da jede MAC-Adresse einmalig weltweit ist, wird so die Sicherheit des eigenen Wlan erhöht.
Gehst du mit bestimmten Rechnern direkt über Kabel und den Router ins Internet, braucht diese MAC-Adresse hier nicht eingetragen werden.

Wird das Wlan nicht im ganzen Haus - sondern nur an einer bestimmten Stelle gebraucht kann man folgende Bastellösung ausprobieren. - Sie soll recht viel bezüglich stärkerem Signal bringen(werde ich in den nächsten Tagen testen).
Diese Bastellösung bündelt das Rundum-Wlan-Signal in eine bestimmte Richtung.
http://www.chip.de/downloads/WLAN-Versta…n_35747900.html

Jetzt bin ich über Wlan drin ;) und es flutscht.

Meine Routereinstellungen liefere ich die nächsten Tage noch nach.

Gruß Frank
Geos + Lenovo Ideapad 5 = Aufbruch in eine neue Galaxie

Dieser Beitrag wurde bereits 10 mal editiert, zuletzt von »Frank9652« (15. März 2012, 21:07)


Frank9652

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Sonntag, 18. März 2012, 15:58

Nachtrag Routereinstellung Speedport W500v

Hallo Leute!

Und hier mal meine Einstellungen (als Hilfe) von meinem (ich gebe es ja zu) betagtem Router.

In der Regel kommt man in die Einstellungen des Routers, indem man seinen PC mit dem LAN-Kabel an den Router anschließt, seinen Internetbrowser aufruft, und dann in der Zeile, wo man ansonsten die Internetadressen (beginnend mit www.) eintippt, nur die IP-Adresse 192.168.2.1 eingibt.
- Das kann aber von Router zu Router oder von Hersteller zu Hersteller anders sein. Hier sollte man dann das Handbuch des eigenen Routers zu Rate ziehen.
Bei mir muss dann noch ein Passwort eingegeben werden, und dann ist man in der Routerkonfiguration.

Einstellungen des Routers, weiter unten befinden sich dann mit dem Sternchen die notwendigen Erklärungen.

--- ROUTEREINSTELLUNGEN ON ---

NETZWERK / WIRELESS LAN

Betriebszustand: ein *1).
SSID unsichtbar *2)
SSID-Name *3)
Übertragungsmodus: 802.11g *4)
Sendeleistung: 100% *5)
Kanal: 1-13 *6)

SICHERHEIT

Firewall: ein *7)
Filterfunktion: aus *8 )

WIRELESS LAN EINSTELLUNGEN

Verschlüsselung: WPA/WPA2 mit Pre-shared key *9)

MAC-Filterung: ein *10)

--- ROUTEREINSTELLUNGEN OFF ---

*1) Hier kann das Wireless LAN ein- oder ausgeschaltet werden. Wer das Wireless-LAN nicht benötigt, kann es hier deaktivieren. Er erspart sich so ein bischen Elektrosmog. Laut Internet senden die Router meistens mit max. 100 Milliwatt.
*2) Wer ein bischen mehr Sicherheit möchte, kann hier einschalten, daß der Name seines Netzwerkes nicht im WLAN angezeigt wird. Man kann zwar sehen, daß ein Netzwerk existiert, aber nicht den Namen. Dadurch wird ein Hacking des Netzwerkes erschwert. Für den Zeitraum der Konfiguration kann man sich ja den eigenen Netzwerknamen erst mal anzeigen lassen.
*3) Der SSID-Name ist der Name, unter dem dein Netzwerk sichtbar ist, und den man für die Anmeldung eines PC am Wlan benötigt.
*4) Der Übertragungsmodus legt die Art der Übertragung fest. Hast du einen älteren PC, dann kann es sein, dass sein Wlan den 11.g-Standart noch nicht beherrscht (kennt).
Da mein Router schon älter ist, habe ich nur die Möglichkeit, zwischen dem Standart 802.11b oder 802.11g zu wählen bzw. einem Mix aus beiden Standarts.
Mit dem Standart 802.11b sind Übertragungen bis maximal 11 Mps (Megabit pro Sekunde) möglich, während mit dem Standart 802.11g bis zu 54 Mbps (Megabit pro Sekunde) möglich sind.
Ich hatte zuerst einen Mix von beiden Standarts eingestellt, was meine Wlan-Verbindung aber sehr instabil gemacht hatte. Mein Wlan erschien im INSSIDer und verschwand dann danach wieder, um an einer anderen Stelle gleich wieder aufzutauchen. Ich entschied mich dann dazu den schnelleren Modus 802.11g einzustellen.
*5) Wird nicht die volle Sendeleistung benötigt, weil man z.B. sowieso immer mit seinem Rechner direkt neben dem Router sitzt, kann hier die Sendeleistung reduziert werden.
*6) Hier habe ich den Kanal eingestellt, bei dem mein Signal am stärksten war (zwischen -54 und -60 dBm), und am stabilsten war (im Idealfall ein möglichst horizontaler Strich), sowie kein anderer Router diesen Kanal benutzte.
Hier hatte es sich für mich wirklich gelohnt jeden einzelnen der 13 in deutschland erlaubten Kanäle auszuprobieren, und die Signalstärke sowie die Stabilität des Signals zu notieren.
*7) Hier kann man die Firewall im Router aus- und einschalten. Ist die Firewall im Router eingeschaltet, braucht man keine zusätzliche Firewall im Windows des PC's aktiviert haben.
Eine Firewall läßt die Anfragen ins Internet durch, und läßt nur die Antworten auch wieder rückwärts zum Rechner durch, die angefordert wurden. (ganz grob erklärt).
*8 ) Über die Filterfunktion kann man z.B. Regeln erstellen, daß das WLAN nur zu bestimmten Tageszeiten aktiv sein soll, oder man kann bestimmte Zieladressen (wegen der Kinder) sperren. Da ich diese Funktion nicht benötige, habe ich sie deaktiviert.
*9) Wenn man hier keine Verschlüsselung wählt, dann werden die Daten unverschlüsselt übertragen, und man kann (mit entsprechenden Programmen) diese Daten (z.B. Onlinebanking-Daten) im Klartext lesen. - Und nicht nur das. Jeder andere PC in Reichweite kann sich dann in dein Wlan einloggen, und darüber surfen (oder sogar verbotene Daten downloaden).
Man kann aber meistens nur nachverfolgen, daß über deinen Router die verbotenen Daten geholt wurden, aber nicht, daß du es gar nicht gewesen bist.
Wenn es dann also ganz dumm läuft, dann mußt du die Suppe vor Gericht auslöffeln, die dir ein Unbekannter über dein eigenes WLan eingebrockt hat.
WPA ist schon eine einfache Verschlüsselung, die aber mittlerweile leicht (mit entsprechenden Programmen) zu knacken ist. - Sie bietet aber zumindest einen besseren Schutz, als wenn man gar keine Verschlüsselung eingestellt hat. Ist aber wegen der mittlerweile leichten Knackbarkeit auch nicht mehr unbedingt zu empfehlen.
WPA2 ist eigentlich die Verschlüsselungsart, die man mittlerweile wählen sollte.
*10) Jeder PC hat eine- oder mehrere MAC-Adressen, über die er weltweit zu indentifizieren ist, weil es jede einzelne Adresse nur einmal auf der Welt gibt.
Über den MAC-Filter kann man einstellen, dass nur PC's mit einer bestimmten MAC-Adresse das WLAN benutzen dürfen.
Das hat aber den Nachteil, daß Gast-PC's oder die Laptops von freunden hier erst einmal in der Liste eingetragen werden müssen, bevor sie das Wlan benutzen können.
Wer also öfters wechselnde PC's hat, die das WLAN benutzen dürfen/sollen, der sollte diese Funktion deaktiviert haben, oder sich die Mühe machen, und jeden einzelnen PC hier eintragen. Wie man die mAC-Adresse auslesen kann, habe ich ja schon im Artikel vorher beschrieben.
Hat man den MAC-Filter eingeschaltet, dann muß die MAC-Adresse des PC's (oder besser ausgedrückt, die MAC-Adresse des Wlan-Interfaces des PC's) zusätzlich in eine Tabelle eingetragen werden.

Soweit meine Ausführungen.

Gruß Frank
Geos + Lenovo Ideapad 5 = Aufbruch in eine neue Galaxie

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Frank9652« (18. März 2012, 16:01)


GeoHollie

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3

Mittwoch, 21. März 2012, 18:03

Hi, Frank!
Probleme hatte ich eigentlich nur, bevor ich einen AVM Fritz! Router eingesetzt habe.
Jetzt mit WPA2 und unter Win7 und Linux. Die Übertragungsrate schwankt zwar auch ein bißchen,
aber das liegt daran, daß der nächste Verteiler ca. 6 km weit weg ist.
Ansonsten kein Problem mit WLAN.
Gruß Walter.

Frank9652

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Donnerstag, 22. März 2012, 12:11

Hallo Walter!

Tippfehler? WLAN-Verteiler 6 km entfernt?

Normalerweise sendet ein Wlan-Router mit maximal 100 Milliwatt. Die Hersteller versprechen vollmundig eine Erreichbarkeit von mehreren 100 Metern, die aber in der Realität nur in Freifeldversuchen oder Großraumbüros erreicht werden.
Es soll wohl Versuche mit gerichteten Wlan über mehrere km geben, aber...

Wenn ich mit meinem Netbook direkt vor meinem Router stehe, dann habe ich ca. -40 dBm.
Nach 5 Metern und einer Trockenbauwand schwankt mein Signal zwischen -55 und -70 dBm.
Bei -100 dBm gibt es Verbindungsabbrüche.

In der Regel überträgst du das Signal über Wlan bis zu deinem Router (in diesem Fall deine Fritz Box). Von dort aus geht das Signal via ISDN oder DSL weiter.
Das Wlan ist also der Verbindungsweg zwischen deinen Laptop und deiner Fritz-Box.

Gruß Frank
Geos + Lenovo Ideapad 5 = Aufbruch in eine neue Galaxie

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Frank9652« (22. März 2012, 12:16)


GeoHollie

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Donnerstag, 22. März 2012, 13:23

Hi,
war vielleicht ungeschickt ausgedrückt, also natürlich ist der DSL Knoten 6 km weit weg.
Im Haus selbst ist fast überall guter Empfang, der WLAN Router ist im 1. Stock installiert.
Die Übertragungsrate schwankt etwas, das liegt aber nicht am WLAN, sondern an der Signalqualität beim DSL.
Das merkt man, wenn man übers LAN Kabel angeschlossen ist, und es schwankt auch ...
Gruß Walter.

Frank9652

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Montag, 2. April 2012, 21:30

Test Wlan-Verstärker Eigenbau.

Wie ich ja erwähnt hatte, wollte ich den Wlan-Eigenbau Verstärker (oder besser Reflektor) testen.
Die Bastelanleitung mit PDF-Vorlage kann man bei Chip herunterladen.
http://www.chip.de/bildergalerie/-Profi-…753.html?show=1

Wie ihr am Bild 1 sehen könnt, hängt mein Router an der ungünstigsten Stelle im Flur in einer Nische an der Wand in Hüfthöhe.



Da in dieser Position eine Anbringung des Richtfunk-Eigenbaus nicht möglich ist, habe ich den Router für diesen Test abgehängt, und mit der Breitseite in die Richtung schon mal gedreht, in der ich meistens mit meinem Notebook sitze (Wohnzimmer ca. 5-6 Meter entfernt).



Nun habe ich die Signalstärke mit InSSIDer erfasst, anschließend die Selbstbau-Reflektoren auf die Antennen gesteckt und ausgerichtet, und anschließend wieder die Signalstärke beobachtet.
Das folgende Bild zeigt den Router mit aufgesteckten Reflektoren.



Der Vergleich der Meßergebnisse zeigte eine Verbesserung des Signals zwischen 4-5 dBm.
Auch wenn man bei dem vorliegenden Graph kaum einen Unterschied feststellen kann, so bedeuten doch 6 dB Unterschied eine Verdoppelung oder Halbierung der Signalstärke.



Versuchsergebnisse:

Erkenntnis 1:
Diese Bastellösung ist nur für diejenigen geeignet, die immer an ein- und demselben Platz mit ihrem Laptop sitzen.
Sitzt man an unterschiedlichen Orten, so kann durch die Reflektoren das Signal sehr leicht und schnell schlechter werden, weil die Reflektoren auf eine andere Stelle des Hauses ausgerichtet sind.

Erkenntnis 2:
Bei meinem Versuch hatte sich gezeigt, daß ein leichtes Verdrehen der Reflektoren das Signal sehr stark (10-15 dBm) absinken lässt. Das exakte Ausrichten der Reflektoren erfordert ein bischen Fingerspitzengefühl und Zeit.
Von daher ist auch ein Standort für den Router ungeeignet, wo evtl. jemand ständig an die Reflektoren drankommen könnte, und diese dadurch (unabsichtlich) verstellt (Staubtuch, Hund, Katze oder ähnliches).

Erkenntnis 3:
Beim basteln der Reflektoren war mir aufgefallen, daß die 6 Laschen die durch die 6 Schlitze gesteckt werden mußten ein wenig knapp ausfielen, um sie später auf der Rückseite des Reflektors ordentlich befestigen zu können. Ich empfehle daher gleich die Laschen ein wenig länger zu lassen.

Fazit:
Ich kann nicht beurteilen, ob diese 4-5 dBm Gewinn sich beim Surfen bemerkbar machen, das muß jeder im Einzelfall entscheiden, das Ausrichten der Reflektoren (und auch der Antennen) empfehle ich aber nur mit InSSIDer vorzunehmen, weil man dort am Bildschirm auch gleich das Ergebnis der gemachten Veränderung sieht.

Die letzten zwei Bilder zeigen noch mal den Router in Frontansicht mit den beiden Reflektoren, sowie die Reflektoren ohne Router.





Gruß Frank
Geos + Lenovo Ideapad 5 = Aufbruch in eine neue Galaxie

Dieser Beitrag wurde bereits 8 mal editiert, zuletzt von »Frank9652« (6. April 2012, 19:30)


7

Dienstag, 3. April 2012, 09:32

April, April???

Äh, Frank, ich möchte dir wirklich nicht auf die Füße treten; sei mir bitte nicht böse, aber: Das hat tatsächlich nichts mit dem 1. April zu tun? ;)
Ich habe mir zwar die Seite auf chip.de angesehen, aber auch die könnte ja theoretisch ein Aprilscherz sein. ;)
Gruß Achim



PC/GEOS unter Linux in der DOSEMU = UNSCHLAGBAR!

8

Dienstag, 3. April 2012, 12:58

RE: April, April???

Hallo Achim,

Zitat

Original von Achim
...ja theoretisch ein Aprilscherz sein. ;)

nein, dies ist kein Aprilscherz. Solche Konstruktionen findet man im Internet genug. Mein Sohn hat auch schon einige davon gebastelt. Der Erfolg war so ähnlich wie bei Frank. Es geht nichts über eine vernünftige Kabelverbindung. Vielleicht sollte ich Frank mal besuchen und Bohrmaschine und Unterputzdosen-Fräskopf mitbringen..... Frei nach dem Motto: Wo eine Bohrmaschine ist, ist auch ein Weg. :D
Gruß
Jens
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9

Dienstag, 3. April 2012, 15:57

Hallo,

ein Aprilscherz war es wohl nicht von Frank, ich denke, wenn man
nicht viele Löcher bohren will, ist man mit 1 - 2 Exemplaren vom
Fritz!WlanRepeater gut bedient.

Guckst Du hier: http://www.avm.de/de/Produkte/FRITZ_WLAN…er_NG/index.php
Gruß Walter.

Frank9652

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10

Dienstag, 3. April 2012, 19:10

Nein, das war kein Aprilscherz.
Ist durchaus ernst gemeint.

Der Grund weshalb ich die Bastellösung vorgestellt habe, war, weil ich einen durchaus positiven Bericht im Fernsehen darüber gesehen habe.

Mein Testergebnis ist aber verhaltener ausgefallen, als das im Fernsehen.

Natürlich gibt es Repeater....
...hat mal auch einer von euch den Preis gesehen?
Rund 100,- Euro muß man da schon investieren.

Dagegen ist obige Bastellösung kostenlos.

Gruß Frank
Geos + Lenovo Ideapad 5 = Aufbruch in eine neue Galaxie

11

Dienstag, 3. April 2012, 20:02

Hallo Frank,

Zitat

Original von Frank9652
...hat mal auch einer von euch den Preis gesehen?
Rund 100,- Euro muß man da schon investieren...

genau, deswegen die Bohrmaschine... :]
Gruß
Jens
- geos-tiger -

Frank9652

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12

Mittwoch, 4. April 2012, 23:00

Ach mann, warum werde ich immer falsch verstanden?

Bei mir flutscht es jetzt, und ich brauche es auch nicht.
Wollte nur mein Versprechen aus dem ersten Post einlösen, und einen Bericht dazu schreiben (für die, die es interessieren könnte und evtl. brauchen könnten).
Da ich auch ab und zu aus dem Schlafzimmer (eine Etage höher) noch mal kurz ins Netz gehe, kommt so eine Richtfunk-Lösung für mich nicht in frage.

...mit anderen Worten...
...Jens, du bist jederzeit bei uns herzlich willkommen, kannst aber deine Bohrmaschine zu Hause lassen.
(vorerst).

Es kommen aber evtl. Veränderungen auf uns zu, wo ich sie gebrauchen könnte.

Gruß Frank
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13

Mittwoch, 4. April 2012, 23:55

Hilfestellung bei Wlan..

Hallo Frank,

Zitat

Original von Frank9652
Ach mann, warum werde ich immer falsch verstanden?...

Ich habe schon verstanden, dass es jetzt funktioniert und Du zufrieden bist. ;-) Ich wollte damit nur andeuten, dass alle bei uns in der Familie zuerst Wlan benutzt haben. Dann aber alle versucht haben wieder eine Kabelverbindung zu bekommen. Denn es gab bei uns im Haus immer eine Ecke wo kein Wlan richtig funktionierte. Seltsamerweise hat man sich meistens immer an diesem Ort aufgehalten... X(

Gruß
Jens
- geos-tiger -

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