Wer versteht den Icon Editor?

  • Hallo Rainer!

    Das sieht ja schon sehr gut aus!! :)

    Kurz vorab:

    - aus welchem Kontext ich die Monochrome-Varianten (48x30 und 48x14) haben möchte, kann ich gerade gar nicht zuordnen?

    - GeoManager/ISDesk verwenden für die kleinen Icons in Listen etc den TOOLS-Style und für die anderen den ICON-Style: https://github.com/bluewaysw/pcge…nstant.def#L131

    Viele Grüße,

    Falk \\ blueway.Softworks

  • "überladen" würde ich nicht unbedingt sagen. Man weiß ja nie, was ein Entwickler sich so ausdenkt. Größtmöglich Auswahl ist also durchaus wünschenswert.

    Geos benutzt zusätzlich auch die Größe 50 x 40.

    Die meisten von Geos benutzten Icons kann man in pcgeos > library > bitmap > art > grobj.pcx gut sehen.

    Sieht gut aus, Rainer!

  • Die monochromen Icons werden z.B. vom Zoomer und Omnigo benutzt. Zudem gibt es natürlich noch PCs mit Hercules-Grafikkarten, die billigste Variante des GeoBooks, … .

    Der FileSelector zeigt übrigens auch nur die S/W-Variante der Icons für Ordner, Dateien, … an.

    Die „PM“-Oberfläche hat bei den Tools-Icons übrigens auch nur die S/W-Variante genutzt (jedenfalls wenn ich das richtig in Erinnerung habe).

    There are two rules in life:
    1. Never give out all of the information.

  • Also in Docs ist es so aufgeführt:

    Viele Grüße,


    Mario

  • - aus welchem Kontext ich die Monochrome-Varianten (48x30 und 48x14) haben möchte, kann ich gerade gar nicht zuordnen?

    Nicht? Ich glaubte, das du dich wegen der Unterstützung von "Echter Hardware" mal in die Richtung geäußert hast. Kann mich natürlich auch täuschen, will dir da nix in den Mund legen 8) 48x30 ist für die Herkules-Karte, 48x14 ist für die monochrome CGA Variante.

    Meine Idee mit dem Post war, ein Nachdenken anzustoßen, welche Formate perspektivisch als "sollten auf jeden Fall unterstützt werden" zählen - die wären dann vor-ausgewählt - und welche als "ist auch noch sinnvoll" zählen, die wären dann vorhanden aber nicht vor-ausgewählt. Zusätzliche oder "exotische" Formate kann man später immer noch hinzufügen.

    Dass jemand, der ein Programm für den Zoomer macht, die monochromen Formate einbaut, sollte er schon selbst wissen. :S

    - GeoManager/ISDesk verwenden für die kleinen Icons in Listen etc den TOOLS-Style und für die anderen den ICON-Style: https://github.com/bluewaysw/pcge…nstant.def#L131

    Das heißt, es muss nur Tool sein, ob tiny oder standard oder large ist egal? Das wäre günstig.


    Wilfried Wow, das sind ja fast unendlich viele Größen! Ich will mich an der aktuellen Stelle aber auf typische Größen für Datei-Icons beschränken, sonst ufert es aus. Für Exoten gibt es den Punkt "Custom Icon".

    Rainer

    Es gibt 10 Arten von Menschen - die einen wissen was binär ist, die anderen nicht.

  • Hallo Leute,

    als "Hilfe" für den Benutzer des Icon Editors habe ich mal folgenden kleinen Dialog erstellt.

    Das ist ziemlich identisch mit dem, was Bario gepostet hat. Mir ist klar, dass damit eine Art Standrad erzeugt wird, an dem sich zukünftige Icon-Entwickler festhalten/orientieren. Deswegen bitte ich euch und besonders frehwagen mal draufzuschauen, ob man das so machen kann. Z.B. sollte man 64x40 mit einem Sternchen versehen und den Text darunter weglassen?
    Für welche Platformen sind die 32x20 Icons? Bei Barion oben steht "Future Color PCA icons" - als nix aktuelles?

    Hier offenbart sich auch ein Begriffs-Problem, von dem ich noch nicht weiß, wie ich es löse, insbesondere bei der deutschen Übersetzung. Im SDK wird der Begriff "Icon" sowohl für ein einzelnes Bildchen als auch für alle Bilder eines Icons verwendet "The token database is stored in its own file. Each entry represents a single icon or series of icons that can be used with any number of files." Der Icon-Editor ist das wesentlich strenger, er bezeichnet ein einzelnes Bild als Format, die unter einem Namen zusammengefassten Bilder als Icons (ein Icon hat also ein oder mehr Formate). Im Deutschen ist der Begriff Format aber auch anders belegt und passt hier nicht so recht. Wie gesagt, ich weiß noch nicht, wie man das am besten handelt.

    Rainer

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  • Hallo Rainer,

    Insbesondere gibt es ja mit dem aktuellen SDK ja auch die Möglichkeit 256-Farben-Icons mit oder ohne eigener Palette zu verwenden. Auch dies sollte aus meiner Sicht in diesen Standard münden. Wobei ich mir nicht sicher bin, ob der Icon Editor das unterstützt.

  • Insbesondere gibt es ja mit dem aktuellen SDK ja auch die Möglichkeit 256-Farben-Icons mit oder ohne eigener Palette zu verwenden. Auch dies sollte aus meiner Sicht in diesen Standard münden. Wobei ich mir nicht sicher bin, ob der Icon Editor das unterstützt.

    Hallo Mario,

    der alte Icon-Editor unterstützt das nicht, meiner wird es tun (einer der Gründe, warum ich das Ding baue). Man kann sogar True-Color Icons verwenden, das ist völlig kompatibel zu alten GEOS-Versionen. 16 Farben sollte trotzdem der 'Standard' sein (wegen dem Speicherbedarf), war jedenfalls meine Überlegung. Von GEOS-Standard-Palette steht da ja nichts. Die Idee ist,m dass man ein True-Color Icon später auf 16 Farben runterrechnen kann. Das Handling dazu muss ich mir aber noch überlegen.

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  • Hi Rainer,

    aber man muß dennoch aufpassen, denn 16 color Images mit Palette sollten ja als color8 type registriert werden. Diese werden dann nur auf TrueColor-fähigen Displays ausgewählt/ausgegeben. Und man braucht dann beide 16-color (standard palette) für alle 16/256 Farben Video-Modes und 16-Color mit Palette für die besseren.

    Aus Effizienzgründen sollte man die Nutzer eigentlich nicht zum Anlegen von TrueColor-Icons und auch nicht 256-Color mit Palette bewegen, 16-Farben mit Palette ist da eigentlich das Optimum.

    32x20 sind die Standard-Icons für kleine Displays auf Zoomer und OmniGo (PCA = Pocket Computing Accessories (???)). Ich denke das brauchen wir hier und heute nich als Default.

    Die Large-Icons sind doch die im Preferences, die Module brauchen denke ich Large?

    Viele Grüße,

    Falk \\ blueway.Softworks

  • Hallo Falk und alle,

    interessante Sache, danke. Ich schreib dir mal ne PM, ob ich das alles richtig verstanden habe.

    Außerdem hab ich mal kurz geschaut (5, 6 Beispiele), die Pref-Modu-Icons sind wohl alle 64x40, aber einige sind als size=large, andere als size=standard definiert. Und es gibt sowohl 8 bit als auch 4 Bit Varianten, sogar z.T. mit Palette ... Das ist aber eher ein Fall, den ich bei "Custom Icon" ansiedeln würde. ... konzeptionell gibt es offenbar noch viel zu überlegen. Auch wie man da den Benutzer so führt, dass er letztlich alles möglichst optimal macht.

    Bei True-Color-Icons gibt es aktuell eine Roten Balken mit der Info, dass das sehr viel Speicher kosten kann :)

    Rainer

    P.S: Nur mal so zur Info: 48x30 bei 8 Bit mit Palette unkomprimiert sind übriges mit 2208 Byte dabei (davon 768 Byte für die Palette) , bei 4 Bit sind es nur 768 Byte - jeweils plus ein paar Byte Header. Bei True Color sind dann schon 4,3 kB.
    Für 64x40 sind es 3,3 kB, 1,3 kB und 7,6 kB.
    2,5k und 3,4 kB halte ich persönlich noch nicht für kritisch.

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  • Kann man in Geos eigentlich auch etwas anderes als Bitmaps als Icon verwenden? Z.B. eine Vektorgrafik oder gar eine Animation?

    Jein. Icons sind intern GStrings - im Klartext: Verktorgrafik würde gehen (hab ich sogar schon mal probiert, vor Jahrzehnten...), Animation nicht. Der Icon Editor kann aber nur Bitmaps verwenden. Eine Vektorgrafik von GeoDraw z.B. wird beim Einfügen in eine Bitmap umgewandelt (werden).

    Ulrich Cordes Danke. :) Aus dem Post von Falk gestern ergibt sich aber, dass die Farbtiefe der Bitmap (z.B.. 8 Bit) nicht identisch mit der (mindest-) Farbtiefe des Bildschirms sein muss, der das Icon auch korrekt darstellt. Sobald eine Palette im Spiel ist (Stichwort: Farbreduktion auf 16 Farben, wie im Splash Viewer) kann sogar eine 4 Bit Bitmap einen Full Color Screen erfordern, um richtig dargestellt zu werden. Je nachdem, welche Farben in der Palette sind. Wie ich das im Programm für den Anwender transparent und verständlich darstelle -- keinen Plan bisher.

    Rainer

    Es gibt 10 Arten von Menschen - die einen wissen was binär ist, die anderen nicht.

  • Hallo,

    ich bin da auf ein Problem gestoßen, was die Benennung der einzelnen Elemente angeht. Ein Icon besteht aus mehreren kleinen Bildern, zu denen weitere Eigenschaften gehören. Das betrifft im Wesentlichen ihren Einsatzzweck, also ob es ein Datei-Icon oder ein Tool-Icon ist, ob es für kleine oder große Bildschirme vorgesehen ist und wieviel Farben die Bildschirme unterstützen sollten (z.B. color4 für 16 Farben und color256 für 256 Farben).
    Die GEOS wählt dann aus dem Set von Bildern jeweils das passende aus.

    Im SDK selbst (Tools Handbuch, Kapitel 7) und in der deutschen Community wie für diese einzelnen Bilder oft ebenfalls der Begriff Icon verwendet. Selbst im Absatz oben habe ich das getan. Das ist ungünstig, schließlich kann ein Icon nicht aus mehreren Icons bestehen.

    Der aktuelle Icon Editor verwendet deshalb für die einzelnen kleinen Bilder den Begriff „Format“. Ich bin nicht glücklich mit diesem Begriff. Mein Englisch ist nicht gut genug, um zu erfassen, ob der Begriff „Format“ den Kontext im Icon Editor richtig beschreibt, im deutschen tut er es nicht. Hier ist Format eher mit Begriff wie Hochformat, Querformat und A4 verknüpft, beschreibt also primär Größe und Ausrichtung, aber nicht den Inhalt oder den Zweck des Bildes.

    Natürlich kann ich das so lassen und versuchen die Begriffe Icon und Format gut zu erklären. Aber lieber wäre mir, wenn wir eine andere Bezeichnung hätten, die im Deutschen und im Englischen konsistent bzw. ähnlich klingen.

    Mir würden da die Begriffe Bild, Icon-Bild bzw. Icon-Grafik einfallen. Im englischen dann Image, Picture oder Icon-Image, Icon-Picture oder Icon-Graphic. Ein Grafik-Menü gibt es bereits, da werden Strichstärken, Farben usw. für die Bearbeitung eingestellt.

    Beispiel: im Menü „Icon-Bild“ (jetzt noch Menü „Format“, direkt neben dem Menü „Icon“) würde es denn die Punkte „Bild hinzufügen“ und „Bild löschen“ geben. Das kling in meinen Ohren schon ziemlich gut.

    Genre kann es auch ein ganz anderer Begriff sein. Aus meiner (beschränkten Programmierer-) Sicht wäre Moniker der korrekte Begriff. Denn das ist genau das, was mit den Bildern anschließend passiert: sie werden mit dem Menüpunkt „Schreibe Sourcecode“ in eine Struktur gepackt, die visMoniker heißt und von GEOS für die oben beschriebenen Zwecke verwendet wird.

    Was denkt ihr? Den Begriff „Format“ lassen oder ändern? Und wenn ja, wie?

    Über Kommentare, Anregungen, Hinweise oder was auch immer würde ich mich freuen. Ich würde das gerne in nicht allzu ferner Zukunft entscheiden. Je länger ich warte, desto aufwändiger wird es.

    Ihr könnt auch gerne auf Discord mitdiskutieren :)

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    Rainer


    Rainer

    Es gibt 10 Arten von Menschen - die einen wissen was binär ist, die anderen nicht.

  • Ich würde versuchen, Begriffe zu finden, die die hierarchische Beziehung abbilden. So versteht man das Ganze sofort.

    Also etwa „Icon-Gruppe“ oder „Icon-Set“ (was jetzt Icon ist) und einfach Icon, für was jetzt „Format“ ist.

  • Icon und Icon-Formate kam mir sofort in den Sinn. Im Menü ginge dann "Icon-Format dem Icon hinzufügen" und "Icon-Format aus Icon löschen".

    Icon-Set hat aber auch was. Dann ginge im Menü "Bild dem Icon-Set hinzufügen" und "Bild aus Icon-Set löschen".