4.11 FileSelector4.11.1 Überblick 4.11.1 ÜberblickWelche Dateien in der Liste angezeigt werden kann über diverse Kriterien, z.B. das Token der Datei oder eine Dateimaske eingestellt werden. Häufig ist der FileSelector Teil eines Dialogs, in dem sich noch andere Objekte, z.B. ein "Öffnen" und ein "Abbrechen"-Button befinden.
Abstammung:
Der FileSelector erbt alle Eigenschaften und Fähigkeiten der GenericClass. Spezielle Instance-Variablen:
Action-Handler-Typen:
Methoden:
^4.11.2 Konfigurieren des FileSelectorsMeistens wird der FileSelector im UI-Code konfiguriert. Dazu stehen die folgenden Instancevariablen zur Verfügung:
Ein typisches FileSelector-Objekt sieht wie folgt aus. Im Beispiel werden die R-BASIC Font-Dateien zur Anzeige gebracht. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
FileSelector TestFileselector Caption$ = "Bitte Datei auswählen" justifyCaption = J_TOP initialPath = SP_USER_DATA, "R-BASIC\\FONT" NotificationHandler = FileSelected numFilesToShow = 12 matchMask$ = "*.RBF" matchCriteria = FMC_DIRS + FMC_DOS_FILES End OBJECT | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Zur Auswahl, welche Dateien in der Liste angezeigt werden sollen, stehen die Instancevariablen matchToken (engl. to match = übereinstimmen), matchCreator, matchMask$ und matchCriteria zur Verfügung. Die Defaultwerte sind so gewählt, dass alle Dateien und alle Verzeichnisse angezeigt werden. Geben Sie mehrere Match-Kriterien an so müssen diese gleichzeitig erfüllt sein. Widersprüchliche Kriterien z.B. das Token von GeoWrite-Dateien und das Creator-Token von GeoDraw führen dazu, dass keine Dateien angezeigt werden.
initialPathInitialPath legt den anfangs angezeigten Pfad fest. Das kann nur im UI-Code geschehen. Wird kein initialPath gesetzt so wird das GEOS Hauptverzeichnis angezeigt.
Syntax UI-Code: initialPath = stdPath, "Subdir"
stdPath: Eine StandardPath Konstante
"Subdir": Unterverzeichnis. Das kann auch ein Leerstring sein.
Beispiele | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
initialPath = SP_DOCUMENT, "R-BASIC\\Beispiele" initialPath = SP_USER_DATA, "" | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
showFilesDisabledShowFilesDisabled legt fest, ob Dateien in der Liste als "disabled" angezeigt werden. Der Nutzer sieht die Dateinamen hellgrau, kann sie aber nicht anwählen. Das wird z.B. im Dialog "Speichern unter ..." verwendet.
Syntax UI-Code: showFilesDisabled = TRUE (Defaultwert: FALSE )
Lesen: <numVar> = <Obj>.showFilesDisabled
Schreiben: <Obj>.showFilesDisabled = TRUE | FALSE
numFilesToShowNumFilesToShow legt die Anzahl der gleichzeitig angezeigten Listeneinträge fest.
Syntax UI-Code: numFilesToShow = numWert
Lesen: <numVar> = <Obj>.numFilesToShow
Schreiben: <Obj>.numFilesToShow = numWert
numWert: numerischer Ausdruck, bestimmt die Anzahl
fileListWidthFileListWidth legt die Breite der Liste fest. Maßeinheit ist die "mittlere Zeichenbreite". Der Defaultwert ist Null, d.h. die Liste bestimmt die ihre Breite selbst. FileListWidth wird selten verwendet, weil der Defaultwert im Allgemeinen passt.
Syntax UI-Code: filesListWidth = numWert
Lesen: <numVar> = <Obj>.filesListWidth
Schreiben: <Obj>.filesListWidth = numWert
numWert: Breite der Liste,
Maßeinheit: "mittlere Zeichenbreite".
Null: Defaultwert verwenden.
matchTokenNur GEOS-Dateien mit dem passenden Token werden angezeigt. DOS-Dateien werden nicht mehr angezeigt. Das Token bestimmt das Icon, mit dem die Datei im GeoManager angezeigt wird.
Syntax UI-Code: matchToken = "tchr", manufID
Lesen: <tok> = <obj>.matchToken
Schreiben: <obj>.matchToken = "tchr", manufID
"tchr" : 4 Buchstaben, "TokenChars"
manufID: Manufacturer ID (numerischer Wert)
<tok>: Variable vom Typ GeodeToken
Per Default ist kein Wert für matchToken gesetzt und alle Dateien werden angezeigt. Beispiel: GeoDraw-Dateien anzeigen | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
matchToken = "DDAT", 0 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Will man nur Dateien anzeigen, deren Token aus lauter Nullen besteht (das ist z.B. bei den VM-Dateien der Fall, die vom Icon-Editor geschrieben werden), muss man als tokenChars einen Leerstring zuweisen: | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
matchToken = "", 0 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Das Token "", 0 ist nicht identisch mit dem Zustand "kein Token gesetzt". Im ersten Fall werden nur Dateien mit einem Token, das aus lauter Nullen besteht angezeigt, im zweiten Fall wird das Token ignoriert (die Dateien werden nicht nach ihrem Token gefiltert). Um ein gesetztes Token wieder zu entfernen verwenden Sie die Methode ClearMatchToken, die weiter unten beschrieben ist.
matchCreatorNur GEOS-Dateien mit dem passenden Creator-Token werden angezeigt. DOS-Dateien werden nicht mehr angezeigt. Das Creator-Token bestimmt die Applikation, mit der die Datei erstellt wurde. Bei Programmen ist das "GEOS",0.
Syntax UI-Code: matchCreator = "tchr", manufID
Lesen: <tok> = <obj>.matchCreator
Schreiben: <obj>.matchCreator = "tchr", manufID
"tchr": 4 Buchstaben, "TokenChars"
manufID: Manufacturer ID (numerischer Wert)
<tok>: Variable vom Typ GeodeToken
Per Default ist kein Wert für matchCreator gesetzt und alle Dateien werden angezeigt. Beispiel: GeoWrite-Dateien anzeigen | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
matchCreator = "WP00", 0 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Will man nur Dateien anzeigen, deren Creator-Token aus lauter Nullen besteht (das ist z.B. bei den VM-Dateien der Fall, die vom Icon-Editor geschrieben werden), muss man als tokenChars einen Leerstring zuweisen: | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
matchCreator = "", 0 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Das Creator-Token "", 0 ist nicht identisch mit dem Zustand "kein Token gesetzt". Im ersten Fall werden nur Dateien mit einem Token, dass aus lauter Nullen besteht angezeigt, im zweiten Fall wird das Creator-Token ignoriert (die Dateien werden nicht nach ihrem Creator-Token gefiltert). Um ein gesetztes Creator-Token wieder zu entfernen verwenden Sie die Methode ClearMatchCreator, die weiter unten beschrieben ist.
matchMask$Nur Dateien, die der übergebenen Namensmaske entsprechen, werden angezeigt.Dabei gelten die GEOS-Namenskonventionen:
Per Default ist kein Wert für matchMask$ gesetzt und alle Dateien werden angezeigt.
Syntax UI-Code: matchMask$ = "maskString"
Lesen: <stringVar> = <obj>.matchMask$
Schreiben: <obj>.matchMask$ = "maskString"
"maskString": Eine Filtermaske für die Dateien, z.B. "*.PCX"
Beispiele:
Wenn keine Maske gesetzt ist liefert matchMask$ einen Leerstring. Das Schreiben eines Leerstrings löscht eine gesetzte Maske. Funktionell sind "keine Maske gesetzt" und "*" identisch, "keine Maske gesetzt" ist aber schneller, weil der FileSelector keine Vergleiche ausführt. matchCriteriaMatchCriteria ist ein numerischer Wert, der bestimmt, welche Art von Dateien angezeigt werden sollen.
Syntax UI-Code: matchCriteria = numWert
Lesen: <numVar> = <obj>.matchCriteria
Schreiben: <obj>.matchCriteria = numWert
Der Defaultwert ist FMC_ALL_FILES ( = FMC_DIRS + FMC_DOS_FILES + FMC_GEOS_EXEC + FMC_GEOS_DATA). Per Default werden alle Dateien und Ordner angezeigt. Erlaubte Werte:
Die hier nicht angegebenen Bits sind intern verwendet und werden von R-BASIC nicht unterstützt. Sie müssen Null sein. Beispiele | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
DIM criteria as word ' oder as real matchCriteria = FMC_DIRS + FMC_GEOS_DATA MyObj.matchCriteria = FMC_DIRS + FMC_GEOS_EXEC criteria = MyObj.matchCriteria | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
Der Wert von matchCriteria besteht aus einzelnen Bits, die jedes eine bestimmte Bedeutung haben (sog. BitFlags). Die Abfrage erfolgt mit der logischen Operation AND, das setzen mit der logischen Operation OR. Das Löschen eines Bits erfordert die Operation "AND (NOT bit_zu_löschen)".
Beispiele FMC_DIRS abfragen: | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
IF FSel.matchCriteria AND FMC_DIRS THEN ... | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| FMC_MASK_CASE_INSENSITIVE setzen ohne die anderen Flags zu ändern: | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
FSel.matchCriteria = FSel.matchCriteria OR FMC_MASK_CASE_INSENSITIVE | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| FMC_DOS_FILES löschen ohne die anderen Flags zu ändern: | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
FSel.matchCriteria = FSel.matchCriteria AND (NOT FMC_DOS_FILES) | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
^4.11.3 Arbeit mit Token und Creator
Die Instancevariablen matchToken und matchCreator haben die Besonderheit, dass die dazugehörigen Daten (das jeweilige GeodeToken) vorhanden sein kann oder auch nicht. Ist das Token vorhanden werden alle Dateien entsprechend dem Token (bzw. Creator-Token) gefiltert und nur die Dateien angezeigt, die eine Übereinstimmung aufweisen. Ist das Token nicht vorhanden werden die Dateien nicht gefiltert, ihr Token (bzw. Creator-Token) ist egal. Per Default sind keine Werte für matchCreator und matchToken gesetzt, die Dateien werden also nicht gefiltert. Die Filterung wird durch Setzen eines Wertes für dies Instancevariablen aktiviert. Es ist nun nicht möglich durch Zuweisen eines "Leer"-Token zu den Instancevariablen matchToken bzw. matchCreator das jeweilige Token zu löschen. Die Filterung nach Tokens kann auf diese Weise nicht aufgehoben werden. Diesem Zweck dienen die in diesem Kapitel beschriebenen Methoden ClearMatchToken und ClearMatchCreator.
hasMatchTokenHasMatchToken enthält die Information, ob mit "matchToken" ein Wert gesetzt wurde oder nicht. Der Wert kann nur gelesen werden und liefert TRUE oder FALSE.Syntax Lesen: <numVar> = <obj>.hasMatchToken hasMatchCreatorHasMatchCreator enthält die Information, ob mit "matchCreator" ein Wert gesetzt wurde oder nicht. Der Wert kann nur gelesen werden und liefert TRUE oder FALSE.Syntax Lesen: <numVar> = <Obj>.hasMatchCreator ClearMatchTokenDie Methode ClearMatchToken löscht den mit "matchToken" gesetzten Wert.Syntax BASIC-Code: <obj>.ClearMatchToken ClearMatchCreatorDie Methode ClearMatchCreator löscht den mit "matchCreator" gesetzten Wert.Syntax BASIC-Code: <obj>.ClearMatchCreator ^4.11.4 Behandlung der Notification-MessageKlickt der Nutzer auf einen Eintrag in der Liste des FileSelectors wird der Notification-Handler des FileSelectors aufgerufen. Das kann ein Einfachklick oder ein Doppelklick sein. Außerdem ist es möglich weitere Informationen über den aktuell selektierten Eintrag, z.B. den Pfad zum dargestellten Verzeichnis oder ob es sich um eine Ordner oder eine Datei handelt, zu erhalten. Dazu stehen die folgenden Instancevariablen zur Verfügung:
NotificationHandlerDie Instance-Variable NotificationHandler enthält den Namen des Handlers, der gerufen wird, wenn der Nutzer auf einen Eintrag in der Liste klickt. Das kann ein Einfachklick oder ein Doppelklick sein. Der Wert wird üblicherweise im UI-Code gesetzt, bei Bedarf kann er auch zur Laufzeit (im BASIC-Code) gesetzt werden.
Syntax UI-Code: NotificationHandler = <Handler>
Schreiben: <obj>.NotificationHandler = <Handler>
Wichtig! FileSelectoren können nicht in Blocking-Dialogen (vgl. Kapitel 4.6.7, DialogObj.attrs = DA_BLOCKING) verwendet werden. Blocking-Dialoge blockieren den BASIC-Thread so lange, bis der Dialog geschlossen wird. In dieser Zeit kann der Notification-Handler nicht ausgeführt werden. NotificationHandler müssen als FileAction deklariert sein. Der Parameter selection$ enthält den aktuell ausgewählten Eintrag (Dateiname oder Ordnername). Wenn der erste Eintrag selektiert ist (aktuelles Verzeichnis oder Wurzelverzeichnis) enthält selection$ den Text "." (Der Text besteht nur aus nur einem Punkt.) Der Parameter entryFlags enthält Informationen über den aktuell selektierten Eintrag. Jedes Bit hat eine eigene Bedeutung. Die Abfrage der Bits erfolgt mit der logischen Operation AND. Folgende Werte und Konstanten sind definiert.
Die in der Tabelle nicht aufgeführten Bits sind nicht definiert und sollten nicht verwendet werden. "Shared-multiple" bzw. "shared-single" bedeutet, dass die Datei im Netzwerk von mehreren Nutzern gleichzeitig geöffnet werden kann. Der Nutzer kann das z.B. in GeoWrite über den "Dokument-Typ" im Menü "Datei"->"Sonstiges" festlegen. Die typische Reaktion auf einen Doppelklick auf eine Datei besteht darin, in den vom FileSelector angezeigten Pfad zu wechseln (Mithilfe der Instancevariable path$) und dann die selektierte Datei zu öffnen. Beispiel: Ein typischer Notification-Handler. Wir setzen voraus, dass es einen Öffnen-Button gibt, der nur Enabled werden soll, wenn eine Datei angewählt ist. Ein Doppelklick auf eine Datei soll diese öffnen. Der Handler implementiert das typische Vorgehen dazu. Ein Doppelklick auf ein Verzeichnis wird vom Handler ignoriert. Der FileSelector kümmert sich selbst darum, das entsprechende Verzeichnis zu öffnen und anzuzeigen. Die Routine DoSomeThingsWithFile muss natürlich auch irgendwo definiert sein. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
FileAction FileSelected
DIM fh as FILE
IF entryFlags AND FEF_SUBDIR THEN
OpenButton.enabled = FALSE
RETURN ' Verzeichnis selektiert
ELSE
OpenButton.enabled = TRUE ' Datei ist ausgewählt
End IF
IF entryFlags AND FEF_OPEN THEN ' Doppelklick
SetCurrentPath sender.path$
fh = FileOpen selection$
IF fh <> NullFile() THEN
DoSomeThingsWithFile(fh)
FileClose fh
End IF
End IF
End ACTION
| |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
path$Die Instancevariable path$ enthält den angezeigten Pfad, ohne Selektion. Sie kann gelesen und geschrieben, aber nicht im UI-Code verwendet werden. Um den anzuzeigenden Pfad im UI-Code zu setzen verwenden Sie die Instancevariable initialPath.
Syntax Lesen: <stringVar> = <obj>.path$
Schreiben: <obj>.path$ = <pathExpression>
<pathExpression>: Stringausdruck, zu setzender Pfad.
Es kann ein relativer Pfad oder ein absoluter Pfad
(mit Laufwerksbuchstabe, z.B. "C:\\DOS") sein.
Beispiel: Anzeige eines absolut angegebenen Pfades. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
MyObj.path$ = "C:\\Bilder\\Kinder" | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Beispiel: Anzeige des Unterverzeichnisses "Arbeit" des aktuell angezeigten Verzeichnisses. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
MyObj.path$ = "Arbeit" | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Beispiel: Wechseln in das vom FileSelector angezeigte Verzeichnis | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
SetCurrentPath MyObj.path$ | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
Hinweise Schreiben in die Instancevariable path$:
| |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
DIM pathVar$ as STRING(200) | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
fullPath$Die Instancevariable fullPath$ enthält den angezeigten Pfad einschließlich des selektierten Eintrags. Sie kann gelesen und geschrieben, aber nicht im UI-Code verwendet werden.
Syntax Lesen: <stringVar> = <obj>.fullPath$
Schreiben: <obj>.fullPath$ = <pathExpression>
<pathExpression>: Stringausdruck, zu setzender Pfad.
Es kann ein relativer Pfad o. ein absoluter Pfad sein.
Schreiben in die Instancevariable fullPath$:
| |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
MyObj.fullPath$ = "C:\\GEOS\\DOCUMENT" | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
MyObj.fullPath$ = "C:\\GEOS\\DOCUMENT\\" | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
zeigt das GEOS\DOCUMENT Verzeichnis an. Oder man verwendet path$.
| |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
DIM pathVar$ as STRING(235) | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
selection$Die Instancevariable selection$ enthält den aktuell ausgewählten Eintrag (Dateiname oder Ordnername). Sie kann gelesen und geschrieben, aber nicht im UI-Code verwendet werden.
Syntax Lesen: <stringVar> = <obj>.selection$
Schreiben: <obj>.selection$ = <stringExpression>
<stringExpression>: Stringausdruck, zu selektierender Eintrag
Wenn der erste Eintrag selektiert ist (aktuelles Verzeichnis oder Wurzelverzeichnis) enthält selection$ den Text "." (Der Text besteht nur aus nur einem Punkt.) Hinweise:
| |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
DIM sel$ as String(32) ' Das reicht sel$ = MyObj.selection$ | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Beispiel: Selektieren des Unterverzeichnisses "Arbeit". Das Verzeichnis wird nur selektiert, der FileSelector wechselt nicht in das Verzeichnis. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
MyObj.selection$ = "Arbeit" | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
entryFlagsEntryFlags enthält die Informationen über den aktuell selektierten Eintrag, die auch an den Parameter "entryFlags" des FileSelector NotificationHandlers übergeben werden. Eine Beschreibung der einzelnen Flagbits finden Sie dort. Der Wert kann nur gelesen werden.Syntax Lesen: <numVar> = <obj>.entryFlags Beispiel: Abfrage ob eine Datei selektiert ist | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
DIM flags
flags = MyObj.entryFlags
IF (flags AND FEF_SUBDIR) = 0 THEN
MsgBox "Eine Datei ist selektiert"
END IF
| |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
Beispiel: Ein "Open"-Handler
Wir setzen einen FileSelector (DemoFileSelector) voraus, der den "Öffnen"-Button nicht enabled oder disabled. Der Buttonhandler muss daher entscheiden ob eine Datei selektiert ist oder ein Verzeichnis und entsprechend reagieren. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
ButtonAction OpenFileOrFolder
DIM flags as word
flags = DemoFileSelector.entryFlags
IF flags AND FEF_SUBDIR THEN
DemoFileSelector.OpenEntry ' Verzeichnis öffnen
ELSE
SetCurrentPath DemoFileSelector.path$
MsgBox "Eine Datei ist selektiert"
' Hier die Datei öffnen ...
End IF
End Action
| |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
^4.11.5 Weitere FähigkeitenDieser Abschnitt beschreibt einige Fähigkeiten des FileSelectors die gelegentlich benötigt werden. Dafür sind die folgenden Methoden implementiert:
SuspendDie Methode Suspend verhindert ein Rescan (erneutes Einlesen des angezeigten Ordners) solange bis die Methode EndSuspend aufgerufen wurde. Das ist sinnvoll, wenn man mehrere match-Attribute ändern will.Syntax BASIC-Code: <obj>.Suspend EndSuspendEndSuspend hebt den mit Suspend gesetzten Zustand wieder auf.Syntax BASIC-Code: <obj>.EndSuspend RescanVeranlasst den FileSelector das Verzeichnis neu einzulesen. Der FileSelector führt auch im "Suspend" Zustand einen Rescan aus, hebt den "Suspend" Zustand aber nicht auf.Syntax BASIC-Code: <obj>.Rescan UpDirectoryDie Methode UpDirectory wechselt in das übergeordnete Verzeichnis.Syntax BASIC-Code: <obj>.UpDirectory OpenEntryDie Methode OpenEntry wechselt in das selektierte Verzeichnis und zeigt dieses an. Ist er erste Eintrag im FileSelector selektiert (Aktuelles Verzeichnis, kein Unterverzeichnis) wird ins übergeordnete Verzeichnis gesprungen. Ist eine Datei selektiert passiert nichts.Syntax BASIC-Code: <obj>.OpenEntry ^ |