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Montag, 14. November 2016, 16:53

Application und Primary: Ein Erklärungsversuch

Application: Da wir mit R-Basic keine Treiber oder Libraries schreiben, sondern Applikationen, müssen wir das Geos auch mitteilen. Eine Application ist dabei auch die Mutter aller Objekte, die auf dem Bildschirm angezeigt werden sollen. Eine Application selbst hat jedoch kein einziges "anzeigbares" Objekt. Alles "Anzeigbare" hängt an den Kindern und Kindeskindern. In der Regel hat eine Application nur ein einziges direktes Kind, das vom Typ "Primary" ist. An der Application selbst hängen dafür diverse Informationen über das Programm, wie z.B. die Icons (Tokens), langer Name des Programms, ... - also praktisch alles, was später zu diesem Programm im GeoManager angezeigt wird. Außerdem enthält die Application auch noch weitere globale Informationen, wie z.B. den Namen der Hilfedatei.

Primary: Das ist ein leeres, vergrößerbares Fenster mit Rahmen, Titelleiste, Hilfeknopf, Knöpfen zum Schließen/Vergrößern/Verkleinern und einer Menüleiste. Es ist das Hauptfenster des Programms, also das primäre Fenster, in dem der Nutzer etwas tun soll. Alle Objekte, die innerhalb des Hauptfensters angezeigt werden sollen, hängen als Kind oder Kindeskind am Primary. Auch Dialoge/Fenster, die aufgehen sollen, wenn man irgendwas im Fenster macht, hängen als Kind am Primary.

Der einzige Grund, Application und Primary überhaupt zu trennen, ist, daß (mindestens mit dem SDK) eine Applikation auch mehrere Hauptfenster haben kann - oder gar keins. Ein Beispiel für eine Applikation ohne Primary ist z.B. der Dateimanager "NewDesk" von der "Windows-UI"/"ISUI". "NewDesk" nimmt immer den ganzen Bildschirm ein und hat z.B. keine Titelleiste. Mein "WavY" hat, wenn ich mich recht entsinne, auch kein Primary, da nur ein Geräusch abgespielt und dann das Programm automatisch wieder beendet wird.
Da es das Pärchen Application plus Primary außer in den gerade genannten Ausnahmen aber eigentlich immer gibt, wäre es vielleicht ganz hilfreich, in R-Basic einen Wizard zu haben, bei dem man "Irgendwas" eingibt und der dann eine Application "IrgendwasApp" und ein Primary "irgendwasPrimary" anlegt und "irgendwasPrimary" auch gleich als Kind in "IrgendwasApp" bekannt macht. ;)
d[ 0_O ]b

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Dienstag, 15. November 2016, 11:14

Schön beschrieben. :)
Bernd

3

Dienstag, 15. November 2016, 18:04

Yepp.
* In R-BASIC sind die Exoten mehrere Primaries und kein Primary auch möglich.
Da es das Pärchen Application plus Primary außer in den gerade genannten Ausnahmen aber eigentlich immer gibt, wäre es vielleicht ganz hilfreich, in R-Basic einen Wizard zu haben, bei dem man "Irgendwas" eingibt und der dann eine Application "IrgendwasApp" und ein Primary "irgendwasPrimary" anlegt und "irgendwasPrimary" auch gleich als Kind in "IrgendwasApp" bekannt macht.
Gute Idee. Kann man sehr simpel unter "Extras->UI-Sequenz" einbauen. Aktuell gibt es da nur den Eintrag "klassichen Tree", der genaus das mit Application, Primary, View und zugehöriges BitmapContent macht.

Rainer
Es gibt 10 Arten von Menschen - die einen wissen was binär ist, die anderen nicht.

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