| DOSBox |
| Zur Startseite GEOS-Testversionen GEOS-Tipps und Tricks |
| 04.01.09 - DOSBox ist ein sehr guter Freeware DOS-PC Emulator inkl. integriertem DOS-Betriebssystem. Das Programm läuft u.a. unter Mac OS X (PPC- u. x86-Prozessor), Linux, Windows und OS/2. DOSBox wird entwickelt, um DOS-Spiele unter anderen Betriebssystemen spielbar zu machen. Dank dieser Ausrichtung auf ältere DOS-Programme bietet DOSBox auch eine prima Basis für PC/GEOS.
Das eingebaute DOS ist sehr kompatibel und läuft stabil. Es beinhaltet die zum Starten und Verwalten der "Spiele" notwendigen Befehle und stellt ca. 632 KB Arbeitsspeicher zur Verfügung. Dank des FreeDOS-Tastaturtreibers werden bis auf einige wenige Sonderzeichen (z.B. der Backslash) auch die deutschen Umlaute und das "ß" korrekt dargestellt. Wenn der Wirts-Rechner USB-Speichergeräte, wie z.B. USB-Festplatten, USB-Sticks o.ä. als Laufwerke eingebunden hat, kann DOSBox (und somit auch GEOS) ebenfalls darauf zugreifen. Die Geschwindigkeit des Emulators ist in Ordnung, auf einem schnellen Rechner macht's mehr Spass. Meine Erfahrungen mit DOSBox beziehen sich nur auf den Betrieb mit Macs. Rechner mit G4 / G5-Prozessor sind zu 100% mit der Emulation beschäftigt und bringen die Lüfter so richtig auf Touren. Macs mit Intel Core2Duo-Prozessoren tun sich da wesentlich leichter und lassen DOSBox / PC/GEOS in sehr angenehmer Geschwindigkeit laufen, ohne selbst an ihre Grenze zu kommen. Mittlerweile lasse ich DOSBox (Version 0.72) und GEOS meist von einem USB-Stick aus starten. BBX Ensemble ist dabei nach ca. 12 Sek. betriebsbereit, jeder erneute Start ist nach ca. 8 Sek. erledigt. Gemessen habe ich ab Doppelklick auf das DOSBox-Icon bis zum Erscheinen des Mauszeigers unter PC/GEOS 4 (Breadbox Ensemble 4.10). Der Testrechner war ein Mac mini G4, 1,25 GHz, also nicht gerade die Rakete unter den Macs;-) Den meisten realen PCs dürfte es trotzdem schwerfallen, schneller betriebsbereit zu sein. Virtuelle DOSBox-Festplatte - Anders als andere Emulatoren / Virtualisierer, die ein Festplatten-Image erstellen, welches das Gast-Betriebssystem und die Programme aufnimmt, legen Sie für DOSBox einfach einen Ordner auf Ihrer Festplatte an, in das Sie Ihre DOS-Programme kopieren. DOSBox benutzt diesen Ordner als Stammverzeichnis für sein virtuelles Laufwerk C:. Von Ihrem Wirts-Betriebssystem können Sie direkt auf diesen Ordner und die darin enthaltenen Dateien und Ordner zugreifen. PC/GEOS installieren - Sie können alle PC/GEOS-Versionen ab Version 2.0 in einen Ordner Ihrer Festplatte kopieren und sofort mit DOSBox benutzen, wenn folgende Voraussetzungen erfüllt sind:
Drucken - Die unter GEOS erzeugten Dokumente lassen sich relativ unkompliziert unter Mac OS X, Linux und Windows ausdrucken, wenn Sie unter GEOS zuvor in eine Postscript-Datei gedruckt wurden. Lesen Sie dazu z.B. den in PC/GEOS 2.5 enthaltenen Infotext. DOSBox ab Version 0.70 soll einen parallelen Port, das Drucken in eine Postscript-Datei und das Speichern als Grafik unterstützen. Leider scheinen diese Funktionen noch nicht dokumentiert zu sein. Netzwerk / Internet - DOSBox bietet die heute nicht mehr sehr gebräuchlichen Netzwerkprotokolle IPX und NetBIOS, die von einigen DOS-Spielen zum Online-Spielen benötigt werden. Von den Wirtsbetriebssystemen aus (also z.B. Ihrem Linux, Windows oder Mac OS X) können Sie jedoch auch ohne Netzwerk direkt auf die Ordner von DOSBox zugreifen. Da aktuelle Netzwerkprotokolle nicht unterstützt werden (bzw. keine Netzwerkkarte emuliert wird), können Sie unter DOSBox nicht mit GEOS online gehen.
Tipps / ProblembehandlungWenn Sie sich näher mit DOSBox beschäftigen wollen, werfen Sie einen Blick auf die (auch auf Deutsch vorliegende) Doku im DOSBox-Ordner oder im GEOS-Dokument-Ordner (GEOS 2.5D). Dort finden Sie u.a. auch Hinweise, wie Sie auf die DOS-Ebene gelangen.Problem mit Umlauten in DOS-Dateinamen - Ich arbeite gerne mit DOSBox, weil das Programm stabil läuft und einfach zu konfigurieren ist. Allerdings gibt es einen blöden Bug: DOSBox kann nicht mit Umlauten in DOS-Dateinamen umgehen. Sie können das Problem auf mehreren Wegen umgehen:
Zusätzliche Laufwerke einbinden - Manchmal kann es sinnvoll sein, ein (virtuelles) Diskettenlaufwerk oder eine weitere (virtuelle) Festplatte zur Verfügung zu haben. So geht's: Zuerst legen Sie in Ihrem Host-Betriebssystem die benötigten Ordner an und benennen sie mit beliebigen Namen (z.B. LFW_A, LFW_B LFW_D). Anschließend werden die Ordner in der DOSBox-Konfig-Datei als Laufwerk A: und B: und D: eingebunden: Konfiguration unter OS X
disk a = 360 (5,25 Zoll Diskette) disk a = 720 (3,5 Zoll Diskette) disk a = 1200 (5,25 Zoll Diskette) disk a = 1440 (3,5 Zoll Diskette) disk a = 2880 (3,5 Zoll Diskette) disk d = 65500 (Festplatte) Zu viele Laufwerke - Jörg berichtet: Es gab ein Problem mit der DOS-Box unter Windows (jedenfalls mit der DOS-Box 0.6): Wenn man genügend FS-Treiber in GEOS lädt, sieht GEOS auf einmal deutlich mehr Laufwerke, als in der DOS-Box-Konfiguration als "erlaubt" eingestellt war. Z.T. kam es dadurch sogar vor, dass GEOS das Laufwerk C: doppelt sah: Einmal das "richtige C:" und einmal "D:\box\c\" (was in der Dosbox als C: herhalten sollte). So startete BBE wunderbar in "D:\box\c\bbe", ein Klick auf "Dokumente" im GeoManager meckerte dann aber, weil es auf dem echten C: kein C:\bbe\document gab... (Das Problem tritt unter Gastbetriebssystemen ohne eigene Laufwerksbuchstaben natürlich nicht auf.) Anmerkung Bernd: Ich bekam unter früheren DOSBox-Versionen im GeoManager alle unter DOS theoretisch möglichen Laufwerksbuchstaben angezeigt (A - Z). Abgestellt habe ich das, indem ich in der GEOS.INI im Bereich "System" diese Laufwerke durch "Drive e = 0" "Drive f = 0" usw. ausgeschaltet habe. Unter DOSBox 0.72 scheint das Problem nicht mehr aufzutreten.
Weiterführende Links / Downloads |
| Zum Anfang der Seite |